Support-Ende

Office 2021 Support-Ende am 13.10.2026: Was jetzt zu tun ist

31. August 2026 · Lesezeit 7 Min. · Lyzio Redaktion

Für Office LTSC 2021 tickt die Uhr: Der Office 2021 Support-Ende-Termin am 13. Oktober 2026 betrifft Office 2021 Perpetual ebenso wie Project 2021, und anders als bei Windows 10 gibt es für Office kein kostenpflichtiges Verlängerungsprogramm. Wer jetzt nicht handelt, betreibt ab diesem Datum unsichere Software ohne jede Update-Absicherung. Dieser Ratgeber zeigt, was genau endet, welche Migrationspfade Microsoft vorsieht und warum der Umstieg auf gebrauchtes Office LTSC 2024 für viele Unternehmen die wirtschaftlichere Alternative zum Abo ist.

Der Stichtag: Was am 13. Oktober 2026 wirklich endet

Office LTSC 2021, das die Perpetual-Version Office 2021 sowie Project 2021 einschließt, erreicht am 13. Oktober 2026 sein reguläres Support-Ende. Ab diesem Tag liefert Microsoft keine Sicherheitsupdates, keine Fehlerbehebungen und keinen technischen Support mehr für diese Produktgeneration. Die Software lässt sich zwar weiter installieren und nutzen, jede neu entdeckte Sicherheitslücke bleibt dann aber dauerhaft ungeschlossen. Für Unternehmen mit Kunden- oder Finanzdaten in Office-Dokumenten ist das ein Risiko, das sich nicht ignorieren lässt.

Kein ESU-Programm für Office: Der wichtige Unterschied zu Windows 10

Bei Windows 10 konnten Unternehmen nach dem Support-Ende am 14. Oktober 2025 ein kostenpflichtiges Extended-Security-Updates-Programm (ESU) buchen, um befristet weiter Sicherheitsupdates zu erhalten. Für Office gibt es dieses Sicherheitsnetz nicht. Nach dem 13. Oktober 2026 lässt sich der Support für Office LTSC 2021 nicht nachkaufen, es bleibt nur der Wechsel auf eine aktuell unterstützte Version. Wer sich für seine Windows-10-Geräte bereits mit ESU-Optionen beschäftigt hat, findet dazu Details in unserem Ratgeber zu den Windows-10-ESU-Kosten, für Office gilt diese Option jedoch ausdrücklich nicht.

Für die Risikobewertung ist wichtig: Nicht die Herkunft einer Lizenz, sondern der Support-Status der eingesetzten Produktversion entscheidet über das Sicherheitsrisiko. Eine unterstützte Version ist unabhängig davon sicher, ob sie neu oder gebraucht erworben wurde, eine nicht mehr unterstützte Version bleibt unabhängig von der Herkunft ein Risiko. Diese Unterscheidung ist auch mit Blick auf die seit Dezember 2025 geltenden NIS-2-Pflichten relevant, die für betroffene Unternehmen ein aktives Management genau solcher Lifecycle-Risiken verlangen.

Publisher: Zwei unterschiedliche Fristen beachten

Wer Microsoft Publisher einsetzt, sollte zwei Termine getrennt betrachten. Für Nutzer eines Microsoft-365-Abonnements endet der Zugriff auf Publisher bereits am 1. Oktober 2026, die App lässt sich danach im Abo-Kontext nicht mehr öffnen. Für Perpetual-Versionen wie Publisher 2021, das Teil von Office LTSC 2021 ist, gilt regulär das allgemeine Support-Ende am 13. Oktober 2026. Die Software bleibt danach zwar technisch nutzbar, jedoch ohne weitere Updates. In beiden Fällen empfiehlt sich, wichtige Publisher-Dateien rechtzeitig vor dem jeweiligen Stichtag in ein dauerhaft unterstütztes Format wie PDF oder Word zu überführen.

Zwei Migrationspfade: Abo oder Office LTSC 2024

Microsoft nennt für den Umstieg zwei Wege: Microsoft 365 Apps als Cloud-Abonnement oder, für Unternehmen, die weiterhin On-Premises arbeiten möchten, Office LTSC 2024 als aktuellste Kauflizenz für Geschäftskunden. Office LTSC 2024 hat fünf Jahre Mainstream-Support ohne anschließenden Extended-Support-Zeitraum, das Support-Ende liegt damit fest am 9. Oktober 2029. Für Unternehmen, die eine dauerhafte Abo-Bindung mit steigenden monatlichen Kosten vermeiden wollen, ist die Kauflizenz Office LTSC 2024 der planbarere Weg, eine ausführliche Gegenüberstellung beider Wege führt unser Ratgeber Office kaufen oder abonnieren. Dass die Abo-Kosten dabei nicht statisch bleiben, zeigt die zum 1. Juli 2026 wirksam gewordene globale Preisanpassung bei Microsoft 365, mit der mehrere Business- und Enterprise-Pläne teils zweistellig teurer wurden. Eine einmalig erworbene Kauflizenz ist von solchen Preisrunden naturgemäß nicht betroffen.

Bei Lyzio lässt sich dieser Umstieg zusätzlich wirtschaftlich gestalten: Statt eine neue Office-2024-Lizenz zum Listenpreis zu kaufen, beschaffen Sie geprüfte gebrauchte Volumenlizenzen mit vollständiger Dokumentation, und Ihre nicht mehr benötigten Office-2021-Bestandslizenzen lassen sich über unseren Lizenzankauf mit rund 30 % Restwert verwerten. Ein Vergleich der Editionen 2021 zu 2024 im Detail steht im Ratgeber Office 2021 vs. 2024, eine Gesamtübersicht aller Support-Enden rund um den Herbst 2026 im Ratgeber Microsoft-Support-Ende 2026/2027.

Beispielrechnung: 25 Arbeitsplätze auf Office 2024 umstellen

Die folgende Rechnung zeigt den Umstieg für 25 Arbeitsplätze auf Office LTSC 2024 Standard als gebrauchte Volumenlizenz von Lyzio, netto (Preisliste Stand August 2026, netto).

VariantePreis je ArbeitsplatzSumme für 25 Arbeitsplätze
Office LTSC 2024 Standard, gebraucht (Lyzio)229,00 €5.725,00 €
Office LTSC 2024 Standard, Neupreis-Referenz499,00 €12.475,00 €

Der gebrauchte Umstieg spart in diesem Beispiel 6.750,00 Euro gegenüber dem Neupreis, das entspricht rund 54 % bei identischer Softwareausstattung. Benötigen einzelne Arbeitsplätze zusätzlich Access als Bestandteil der Suite, fällt die Wahl auf Office LTSC 2024 Professional Plus zu 269,00 Euro netto je Arbeitsplatz, ein detaillierter Vergleich beider Editionen findet sich in unserem Ratgeber Office Standard oder Professional Plus. Für eine erste Übersicht, wie viele Ihrer aktuellen Office-2021-Lizenzen überhaupt vom Umstieg betroffen sind, eignet sich vorab eine strukturierte Lizenz-Bestandsanalyse.

Praxis-Tipp: Prüfen Sie vor dem 13. Oktober 2026 gezielt, auf welchen Arbeitsplätzen Publisher im Einsatz ist. M365-Nutzer verlieren den Zugriff bereits am 1. Oktober, Perpetual-Nutzer erst am 13. Oktober, sichern Sie betroffene Dateien rechtzeitig als PDF.

Fazit

Der 13. Oktober 2026 markiert für Office LTSC 2021 und Project 2021 ein hartes Support-Ende ohne kostenpflichtige Verlängerungsoption. Unternehmen sollten diesen Stichtag als festen Projektplan-Termin behandeln, nicht als vage Empfehlung. Statt in ein dauerhaftes Abonnement zu wechseln, lässt sich mit gebrauchten Office-LTSC-2024-Lizenzen eine Kauflösung mit Support bis 2029 realisieren, die alten 2021er-Lizenzen lassen sich dabei über den Rückkauf noch zu Geld machen. Lyzio begleitet diesen Umstieg mit geprüften Gebrauchtlizenzen und individueller Lizenzberatung.

Office 2024 gebraucht umsteigen, statt ins Abo zu rutschen

Geprüfte Office-LTSC-2024-Lizenzen mit vollständiger Dokumentation, Support bis 9.10.2029.

Office 2024 im Shop ansehen

Häufige Fragen

Wann genau endet der Support für Office LTSC 2021?

Der Support für Office LTSC 2021 (inklusive Office 2021 Perpetual und Project 2021) endet am 13. Oktober 2026. Danach gibt es keine Sicherheitsupdates, keine Fehlerbehebungen und keinen technischen Support von Microsoft mehr.

Gibt es ein ESU-Programm für Office 2021?

Nein. Anders als bei Windows 10 bietet Microsoft für Office kein Extended-Security-Updates-Programm an. Nach dem 13. Oktober 2026 lässt sich der Support für Office LTSC 2021 nicht kostenpflichtig verlängern.

Was passiert mit Microsoft Publisher?

Für Microsoft-365-Abonnenten endet der Zugriff auf Publisher bereits am 1. Oktober 2026. Für Perpetual-Versionen wie Publisher 2021 gilt regulär das Support-Ende am 13. Oktober 2026, die Software bleibt danach zwar installierbar, aber ohne Updates.

Was ist die beste Alternative zu einem M365-Abo?

Microsoft empfiehlt für On-Premises-Nutzung Office LTSC 2024 als aktuellste Kauflizenz, Support bis 9. Oktober 2029. Gebraucht erworben kostet dieser Umstieg nur einen Bruchteil des Neupreises und vermeidet die laufenden Kosten eines Abonnements.